Wer sind wir und was glauben wir? Antworten auf diese Fragen findest du auf dieser Seite.
Wir glauben an Gott, den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist, wie er uns im Alten und Neuen Testament bezeugt wird. Wir taufen Menschen, die aufgrund ihrer persönlichen Glaubensentscheidung die Taufe erbitten und Mitglied einer Gemeinde werden wollen.
Mit den Kirchen der Reformation bekennen wir Jesus Christus als den Herrn und Retter der Welt, der uns allein aus Gnade und allein durch den Glauben vor Gott gerecht gemacht hat. Die Bibel ist Maßstab für unsere Lehre und unser Leben.
Wir treten für Religions- und Gewissensfreiheit ein und befürworten die Trennung von Kirche und Staat. Unseren Haushalt bestreiten wir, wie alle anderen Gemeinden in unseren Gemeindebünden, aus freiwilligen Beiträgen unserer Mitglieder.
Gemeinde ist für uns nicht nur der Gottesdienst, sondern vor allem die Gemeinschaft der Christen. Wir verreisen gerne zusammen, feiern Feste, helfen uns gegenseitig und genießen Zeit miteinander. Dabei versuchen wir, niemanden zurückzulassen – wer Hilfe braucht, soll sie finden, und wer neu dazukommt, soll sich willkommen fühlen.
Zur Gemeinde gehören 81 Mitglieder (2026). Hinzu kommen zahlreiche Kinder und Freunde, die das Gemeindeleben bereichern – eine Vielfalt an Menschen: Männer und Frauen, Alte und Junge, Familien und Singles, Akademiker, Künstler und Handwerker, Schüler und Studenten, Unternehmer und Hartz-IV-Empfänger, Deutsche und Zugewanderte, Ossis und Wessis, Gesunde, Kranke und Behinderte, Charismatiker und Pietisten. Diese Vielfalt lässt sich nur schwer in konkrete Fakten gießen.
Die Grundsätze unseres Glaubens leiten sich von den Grunderkenntnissen der Reformation ab:
Sola gratia - Der glaubende Mensch wird allein durch Gottes Gnade errettet, nicht durch seine Werke.
Sola fide - Allein durch den Glauben, durch das Vertrauen auf Gott, wird der Mensch gerechtfertigt.
Sola scriptura - Allein die Bibel ist als Wort Gottes die Grundlage des christlichen Glaubens.
Solus Christus - Allein die Person, das Wirken und die Lehre Jesu Christi können Grundlage für den Glauben und die Errettung des Menschen sein
Was Baptistengemeinden weltweit verbindet, fassen die „Baptist Principles“ zusammen:
die Bibel ist Gottes Wort, daher alleinige Regel und Richtschnur für Glauben und Leben
die Gemeinde der Gläubigen, daher die Notwendigkeit von Mission und Evangelisation
die Taufe auf das Bekenntnis des Glaubens, daher Verbindung von Taufe und Gemeindemitgliedschaft
das allgemeine Priestertum aller Gläubigen, daher keine Ämterhierarchie (Rangordnung)
die Selbständigkeit der Ortsgemeinde, daher Gemeindeleben in eigener geistlicher Verantwortung und gleichzeitig Einbindung in einen Gemeindebund
Glaubens- und Gewissensfreiheit, daher Trennung von Kirche und Staat
„Mir ist wichtig, dass unsere Gemeinde ein Ort ist, an dem Menschen und Familien Jesus begegnen, im Glauben wachsen und tragfähige Gemeinschaft erleben. Ich wünsche mir, dass wir einander ermutigen, Verantwortung übernehmen und Christus mitten im Alltag sichtbar machen."
Die Gemeindeleitung besteht aus von der Gemeinde gewählten Ältesten. Sie trägt die Verantwortung
nach innen und außen. Neben organisatorischen Fragen stehen vor allem die geistliche Ausrichtung,
die Entwicklung und die Leitung der Gemeinde im Fokus. Regelmäßiges Gebet sowie die Auseinandersetzung
mit aktuellen Themen, die unsere Gemeinde bewegen, gehören ebenfalls zu ihren Aufgaben.
Mitglieder:
Entstehung mehrerer kleiner freier Gemeinden in Mittweida - eine Baptistengemeinde, eine Freie evangelische Gemeinde und eine Brüdergemeinde.
Erste Versammlung der "Station Mittweida" der Baptistengemeinde Chemnitz
Beginn einer gemeinsamen Gemeindearbeit.
Während der DDR-Zeit traf sich die kleine Gemeinde unter den schwierigen Bedingungen dieser Jahre in ihren Räumen in Hinterhäusern auf der Rochlitzer und der Leisniger Straße. Enge Kontakte bestanden im Rahmen des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden und zur Muttergemeinde in Karl-Marx-Stadt/Chemnitz, weshalb wir als „Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde“ bekannt waren.
Einweihung des Gemeindehauses am Tzschirnerplatz.
Selbstständige Gemeinde im Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden.
Die Evangelische Freikirche Mittweida sieht sich als Teil der Christenheit in der
Stadt Mittweida und darüber hinaus. Zu den anderen christlichen Gemeinden der Stadt
(Evangelisch-lutherische Kirchgemeinde, Römisch-katholische Pfarrgemeinde,
Landeskirchliche Gemeinschaft und Adventgemeinde) bestehen gute und teils sehr intensive
Beziehungen. Unter der Internetadresse des ökumenischen Arbeitskreises
christen-in-mittweida.de
finden Sie weitere Informationen.
Gottesdienste auf Basis der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen und der Evangelischen Allianz,
Gebetswochen, Konzerte, übergemeindliche Arbeitsgruppen, Gebetsfrühstückstreffen der Leiter und
zahlreiche andere Aktivitäten verbinden uns.
Eine besondere Beziehung haben wir zu unserem EFG Landesverband Sachsen. Ein reger Austausch und ehrenamtliche Tätigkeiten gibt es sowohl im Landesverband Sachsen als auch im Gemeindejugendwerk Sachsen.
Wir glauben, dass der Auftrag Jesu nicht an den Stadtgrenzen Mittweidas endet. Deshalb unterstützen wir missionarische Projekte über unsere Gemeinde hinaus – finanziell, im Gebet und durch persönliche Verbindungen.
Ein besonderes Herzensanliegen ist unser Kontakt zu Pa'mi Barrio, einem Projekt, das Kindern und Jugendlichen in Medellin in Kolumbien Perspektiven durch Bildung und den christlichen Glauben eröffnet.
Unser Gemeindehaus liegt zentral in Mittweida, gut erreichbar mit dem Auto und öffentlichen Verkehrsmitteln.
Evangelische Freikirche Mittweida